Children Of Bodom – Halo Of Blood

cob_halo

David Timsit

Label: Nuclear Blast
Spielzeit: 45:50

Die ungewöhnlich lange Ruhe vor dem Sturm deutete bereits darauf hin, dass sich CHILDREN OF BODOM mit einem besonderen Unwetter zurückmelden würden. „Halo Of Blood“ ist keine Scheibe der Kategorie „nächstes Album“, sondern ein kompletter Neubeginn. Hatte man die letzten Jahre immer das Gefühl, dass Alexi Laiho sein Talent ein Stück weit verschwende und einen Zick-Zack-Kurs mit der Band fahre, fokussiert sich die neue Scheibe auf die wahre COB-Essenz und arbeitet die Stärken der Band mit präziser Perfektion heraus. Mit Hilfe von Produzent Peter Tätgren entstand hier ein Album, das man ohne zu zögern zu den Top 3 der Bandgeschichte zählen kann. Jedes Riff ist tight und schnittig wie die Klinge des Sensenmannes auf dem Artwork, die Produktion ist klar wie aggressiv und die gereiften Vocals von Laiho sind die stärksten seiner Karriere.

Anspieltipps kann man sich sparen, das ganze Album ist von vorne bis hinten ein Hochgenuss. „Halo Of Blood“ ist echte Handwerkskunst, jedes Detail fein abgestimmt und ausgestattet mit der richtigen Attitüde zwischen Anspruch und Spaß. Manch einer würde sich der Abwechslung halber hier und da vielleicht ein paar cleane Vocals wünschen und „Dead Mans Hand“ nimmt vielleicht zu sehr das Tempo heraus, ansonsten ein makelloses Werk.

9,5/10

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