Brainstorm – Firesoul

brainstorm-firesoul

David Timsit

Label: AFM Records
Spielzeit: 56:28

Die Mannen um Vorzeige-Kumpeltyp und Stimmakrobat Andy B. Franck haben mal wieder neues Eisen im Feuer. Von Bord geschmissen hat man diesmal alles, das von der klassischen BRAINSTORM-Formel Thrash-Riffing vs kitschbefreite Power Metal Vocals ablenkt. Und das ist eine gute Entscheidung. Seit dem Durchbruch-Album „Metus Mortis“ klangen die Schwaben nicht mehr so zwingend und direkt. Nach dem flotten Opener „Erased By The Dark“ folgt auch schon der Titeltrack und das Highlight des Albums „Firesoul“. Der Song wurde vorab bereits mit einem schönen Story-Video im Stile der 90er promotet und punktet mit dickem Groove und einem hymnischen Refrain, den man so schnell nicht mehr aus dem Ohr bekommt. Der Track reiht sich mühelos in die Liste der Klassiker von „Voices“ über „Blind Suffering“ bis „Shivas Tears“ ein. Ganz so packend ist danach kein Song des Albums mehr. Fans der Band werden an Speed-Granaten wie „Shadowseeker“ oder „What Grows Inside“ und Hymnen vom Schlage eines „Entering Solitude“ ihre helle Freude haben. In der ersten Liga der eigenen Diskographie ist man mit „Firesoul“ zwar nicht ganz gelandet, aber zumindest knapp dahinter.

8/10

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