Unisonic – Light Of Dawn

unisonic-light-of-dawn_cover

David Timsit

Label: earMUSIC
Spielzeit: 54:40

Das Unisonic-Debüt hätte in den Augen vieler Fans genauso gut eine EP werden können. Zu groß war der Bruch zwischen den Metal-Hits der Scheibe und den AOR-Rockern, welche mehrheitlich als Filler wahrgenommen wurden. Umso erstaunlicher ist es wie konsequent UNISONIC auf dem Nachfolger die Fan-Vorlieben berücksichtigen. Scheinbar hat selbst Chef-Zweifler Michael Kiske bei den zahlreichen gut besuchten und spaßigen Live-Shows seine Scheu vor dem heutigen Metal-Publikum überwunden. Gesanglich merkt man dem Norddeutschen zudem an, dass er sich seinen 100% nahezu wieder angenähert hat. Musikalisch bewegt man sich mitnichten nur auf Helloween-Pfaden. Neben den zahlreichen 80s Hard Rock Anleihen, klingen bei Songs wie „Night Of The Long Knives“ oder „Throne Of The Dawn“ auch Reminiszenzen wie Queensryche oder poppigere Stratovarius durch. Die Produktion ist darüber hinaus hochgradig poliert und bietet allen Elementen ausreichend Platz zum scheinen. Hatte man vor ein paar Jahren noch den Eindruck würde Kiskes Goldkehle für immer in zahnlosen B-Projekten wie „Kiske & Somerville“ verschwendet werden, so kann man sich nun endlich beruhigt zurücklehnen und einer spielfreudigen Band lauschen, die dem Sänger den passenden Unterbau für sein Ausnahmetalent bietet. Willkommen zu Hause!

8,5/10

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