Die legendärsten Kölner Metalbands – Teil 3: GUN BARREL

Gun Barrel

Nur noch wenige Wochen trennen die Kölner Metal-Gemeinde vom zweiten Cologne Metal Festival. Eine gute Gelegenheit die Geschichte der Szene näher zu beleuchten.

Die dritte Band im Bunde dieser Interview-Reihe ist seit 15 Jahren aktiv, immer noch hungrig wie am ersten Tag und hat sich seit einigen Jahren auch überregional einen Namen erspielt.

 

Teil 3: GUN BARREL

Hi Rolf, seit wann gibt es euch?

„Ich habe GUN BARREL 1999 gegründet. Kurze Zeit später kam unser Drummer Toni hinzu. Wir haben bisher eine EP (‚Back To Suicide‘), sowie sechs weltweite CD-Veröffentlichungen (aktuell ‚Damage Dancer‘), sowie einen europaweiten DVD-Release hinter uns und fangen aktuell an unserem siebten Studioalbum zu arbeiten an.“

Eine Menge Holz. Was war eure größte Show?

„Ich denke wohl Wacken 2004, das Rockstation Festival in Ankara und mit Sicherheit auch das damalige Ringfest in Köln und vieles mehr. Kann man gar nicht mehr zählen.“

Und welche die denkwürdigste?

„Wacken, weil wir damals darauf hingearbeitet hatten und uns damit sicher einen Traum erfüllt haben, den wohl jede Band hat.“

Wie hast du die lokale Szene zu deiner Anfangszeit empfunden?

„Sehr frei, lustig, von Drogen verseucht und alles easy. Ein Leck-mich-am-Arsch-Gefühl lag in der Luft und man ging gerne um die Häuser.“

rolf-gun-barrel

Rolf – Gitarre, Gun Barrel

Und wie nimmst du die heutige Szene im Vergleich dazu wahr?

„Hat sich alles verändert, aber Veränderungen passieren dauernd, deshalb muss man sie wahrnehmen und damit umgehen können.“

Denkst du ein großer lokaler Event wie das Cologne Metal Festival kann für Bands ein Sprungbrett zu überregionaler Bekanntheit sein?

„Warum nicht? Wenn viele Besucher auftauchen und alles läuft wie geschmiert, ist so ein Event schnell positiv in aller Munde, inkl. der dort auftretenden Bands.“

Was für einen Ratschlag würdest du jungen Musikern mit auf dem Weg geben, die es wirklich ernst meinen?

„Man muss es wirklich ernst meinen und nicht schnell die Flinte ins Korn werfen. Eine Probe ist wichtig und nicht der Kinobesuch mit der Freundin. Ein Auftritt ist wichtig und nicht die Absage wegen versprochenen Zoobesuch. Und vor allen Dingen sich selber treu bleiben – ohne Spaß kein Erfolg.“

Das kann ich nur bestätigen. Danke für deine Zeit. Was steht bei euch aktuell noch so an?

„Im Dezember 2014 sind wir mit unseren Freunden Motorjesus unterwegs. Außerdem haben wir gerade einen Deal mit der Booking & Management Agenur EAM klar gemacht und sind nun gespannt,was mit uns noch alles zusätzlich passieren wird. Dann natürlich die neue CD. Wir waren dieses Jahr ein wenig mit Pech verfolgt ( ich hatte eine Ellbogenerkrankung und unser Drummer eine Schulterverletzung) und es lief dadurch nicht alles rund. Jetzt geben wir wieder Gas und sind wie am ersten Tag hungrig auf das was kommt.“

David Timsit

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